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Kamenz. "Nur mit gut qualifizierten Fach- und Führungskräften kann Sachsens Landwirtschaft im Wettbewerb bestehen", so Staatsminister Stanislaw Tillich (CDU) bei der Vergabe der Zeugnisse für die Hofnachfolger im Agrarbereich am 18.
Februar in Meißen. Kaum ein anderer Berufsstand habe sich mit einer solchen Menge an Regelungen und Vorgaben auszukennen, wie ein Landwirt. Die Agrarwirtschaft ist einer der kapitalintensivsten Wirtschaftsbereiche - bezogen auf die Kapitalausstattung pro Beschäftigten. Im Durchschnitt ist eine Fachkraft für etwa 260.000 EURO Ausstattung verantwortlich. Auch Wettbewerbsdruck, Verbrauchererwartungen und zahlreiche Vorschriften für die Lebensmittelproduktion erfordern ein hohes Niveau an beruflicher Qualifikation. Ständiges Lernen ist deshalb für jeden Einzelnen von existenzieller Bedeutung. In Meißen wurden bisher etwa 70 Hofnachfolger ausgebildet. Sie werden dringend gebraucht, da annähernd 75% der Landwirte älter als 55 Jahre sind und in absehbarer Zeit ihren Betrieb einer jüngeren Generation übergeben werden. Der Lehrgang geht über 14 Monate und wird in Form einer berufsbegleitenden Weiterbildung absolviert. (19.2.05) |
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