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Dresden.
Sachsens Winzer erwarten eine gute Ernte. Nach vorläufigen Schätzungen
werden 18.000 Hektoliter (hl) Most geerntet und damit deutlich mehr
als in den letzten drei Jahren. "An den Spitzenertrag aus dem Jahr
2000 wird die diesjährige Ernte jedoch nicht heranreichen", sagte
Landwirtschaftsminister Steffen Flath (CDU). Damals wurde mit 21
695 hl eine Rekordernte erzielt. "Bei der Weinqualität ist noch alles
offen", so Flath. Entscheidend sei, ob der Herbst golden
oder verregnet ausfallen werde. Im vergangenen Jahr wurden knapp 16.000 hl Most geerntet mit zum Teil sehr hohen Mostgewichten und einem
bislang nie da gewesenen hohen Anteil an Spitzenweinen.
Auf knapp 428 Hektar (ha) Fläche stehen in diesem Jahr Weinreben, davon 364 ha weiße und 64 ha rote Sorten. Hauptsorten sind Müller-Thurgau (85,1 ha), Riesling (66,2 ha), Weißburgunder (51,7 ha), Ruländer (36,7 ha) und Spätburgunder (29,4 ha). (11.9.04) |
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