Getreide

13. BSE-Fall im Freistaat Sachsen

Dresden. Im Freistaat Sachsen gibt es jetzt den zweiten amtlich festgestellten BSE-Fall in diesem Jahr. Wie das sächsische Sozialministerium in Dresden erklärte, sei die Erkrankung bei einem im Jahr 1995 geborenen Rind aus einem Bestand im Landkreis Stollberg festgestellt worden, welches dieser Tage dort verendet war.

Nach Angaben des Sozialministeriums zeigte im Rahmen der vorgeschriebenen fleischhygienerechtlichen Untersuchung auf BSE der Schnelltest ein reaktives Ergebnis. Das zuständige Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Stollberg hat den Bestand daraufhin sofort gesperrt und die notwendigen epidemiologischen Untersuchungen veranlasst. Das Ergebnis der Untersuchung des eingesandten Probenmaterials an das Nationale Referenzlabor der Bundesforschungsanstalt für Viruserkrankungen der Tiere auf der Insel Riems bestätigte den BSE-Verdacht.

Die Bekämpfungsmaßnahme wird sich auf die Tötung der Geburts- und Fütterungskohorte beschränken, wie Sachsens Sozialministerium abschließend mitteilte. Voraussichtlich umfasst die Kohorte lediglich vier Tiere sowie einen unmittelbaren Nachkommen des positivgetesteten Tieres.

Seit Beginn der BSE-Krise handelt es sich um das 13. Rind im Freistaat Sachsen, bei dem die Tierkrankheit festgestellt wurde.

(11.9.04)

[Aktuell] [Programm] [Vorstand] [Mitmachen] [Links] [Startseite]