Dresden.
Der positive Trend in der sächsischen Ernährungswirtschaft aus dem
vergangenen Jahr hat sich auch im ersten Quartal dieses Jahres
fortgesetzt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg der Gesamtumsatz um
5,6 Prozent auf insgesamt 1,5 Milliarden Euro. "Vor allem die Fleisch-
und Milchverarbeiter, aber auch die Bier- und Backwarenhersteller
verzeichneten ein kräftiges Umsatzplus", sagte
Landwirtschaftsminister Steffen Flath (CDU). Saisonal bedingte
Umsatzrückgänge bei der Verarbeitung von Obst und Gemüse würden den
positiven Trend nur unwesentlich beeinflussen. Zuwachs gab es auch
beim Export von Ernährungsgütern. So stieg die Exportquote gegenüber
dem Vorjahreszeitraum um 0,7 Prozent auf 4,7 Prozent. Durch die
EU-Osterweiterung erwartet Flath weitere Steigerungen. "Vor allem für
Fleisch- und Milchprodukte bestehen gute Exportchancen", so der Minister. In
der Ernährungswirtschaft waren im ersten Quartal dieses Jahres 24.208
Personen beschäftigt. Das waren 2110 mehr als im Vergleichszeitraum des
Vorjahres. Sachsens Ernährungsbranche setzte im vergangenen Jahr Waren im
Wert von 5,9 Milliarden Euro um.
(5.8.04)
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