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Dresden. An der Spitze des Sächsischen Landesamtes für Umwelt und Geologie gibt es
zum 1. Juli einen Wechsel: Präsident Professor Michael Kinze übergibt
die Führung an Hartmut Biele, bislang noch Chef des Statistischen
Landesamtes in Kamenz. Landwirtschaftsminister Steffen Flath (CDU)
würdigte anlässlich des 65. Geburtstages von
Kinze und seiner Verabschiedung in den Ruhestand dessen Verdienste beim
Aufbau des Landesamtes. "Sachsen war das erste Bundesland, das ein Landesamt
für Umwelt und Geologie aufgebaut hat", so Flath. Dieser Ansatz könne nicht
verkehrt gewesen sein, denn mittlerweile seien sechs weitere Bundesländer
diesem Beispiel gefolgt. Eine Bewährungsprobe der besonderen Art hatten
Behörde und Chef beim Hochwasser im Sommer 2002 zu bestehen. In Erfahrung
der Ereignisse wurde der Hochwassernachrichtendienst gestrafft und ein neues
Landeshochwasserzentrum eingeweiht. Nicht zuletzt durch Kinzes Engagement
seien diese Projekte umgehend realisiert worden, sagte Flath. Aber auch auf
seinen Nachfolger wartet eine Reihe spannender Aufgaben. Der Minister
erwähnte unter anderem die Umsetzung von Wasserrahmen- und FFH-Richtlinie
sowie die Erstellung von Luftreinhalteplänen. Der 1951 in Mücka (Niederschlesischer Oberlausitzkreis) geborene Hartmut Biele ist Diplommathematiker, war Anfang der neunziger Jahre Landrat in Niesky und von 1999 bis 2000 Regierungsvizepräsident in Dresden. Im Januar 2001 wurde er zum Präsidenten des Statistischen Landesamtes berufen. (28.6.04) |
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